Am Sonntag, 10. Mai 2026 um 16 Uhr findet im Kultur- und Bürgerzentrum Pelkovenschlössl in München-Moosach die Veranstaltung „Verbrannte Worte – Literarisches Erinnern an verfemte Autorinnen und Autoren“ statt.
Die Veranstaltung wird vom Freien Deutschen Autorenverband (Ortsgruppe München) in Zusammenarbeit mit dem Pelkovenschlössl organisiert.
Zum Auftakt eröffnet Ruth Neureiter mit ihrer Arbeit „Schreibspuren“ die Ausstellung und gibt eine Einführung in ihr künstlerisches Projekt, das den Dichterinnen und Dichtern der verbrannten Bücher gewidmet ist.
Im Anschluss folgt die Lesung „Verbrannte Worte“ mit musikalischer Begleitung. Autorinnen und Autoren des FDA-Arbeitskreises „Lyrik im öffentlichen Raum“ erinnern an Schriftsteller wie Else Lasker-Schüler, Mascha Kaléko, Stefan Zweig und Erich Kästner, deren Werke während der NS-Zeit verboten und verbrannt wurden.
Die Veranstaltung verbindet Literatur, Malerei und Musik zu einem eindrucksvollen Erinnerungsraum und thematisiert die bleibende Bedeutung künstlerischer Ausdruckskraft.
Programmüberblick:
- 16:00 Uhr: Ausstellungseröffnung „Schreibspuren“ mit Einführung von Ruth Neureiter
- ca. 16:15 Uhr: Lesung „Verbrannte Worte“ mit Musik
- Ende: ca. 17:30 Uhr
Ort:
Kultur- und Bürgerzentrum Pelkovenschlössl
St.-Martins-Platz 2
80992 München
Eintritt frei – Spenden willkommen.
